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:: 7.3.03 ::

48 Monde
Astronomen entdecken acht neue Monde beim Jupiter. Ob allerdings alle 'echt' sind, muß sich noch heraustellen. (Danke Rainer für den Planetenlink)

:: Peter 17:11 :: link :: (0) comments ::
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Erfinder-Biographien
Die Biographien von 36 wichtigen Erfindern gibt es hier zum durchstöbern. Von Richard Arkwright (Wegbereiter der modernen Großindustrie für Textilien), über Ada Byron (Wegbereiterin der modernen Computertechnik) bis zu den Gebrüdern Wright.

:: Peter 14:09 :: link :: (0) comments ::
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:: 6.3.03 ::
Periodensystem im Netz
Periodensystem.net ist eine Site mit ausführlichen Informationen zu den chemischen Elementen - ein gutes und nützliches Nachschlagewerk. Eine ähnliche Seite in englisch: Webelements. (via: Schockwellenreiter, Andrea)

:: Peter 16:21 :: link :: (0) comments ::
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Neuer Oxid-Supraleiter
Man weiß immer noch nicht, warum die sogennaten Hochtemperatur-Supraleiter, die alle Kupferoxid-Schichten enthalten, bei so hohen Temperaturen supraleitend werden (bei max. 138 K = -135 °C). Andere Metalloxide gibt es kaum, die supraleitend werden. Jetzt aber haben japanische Wissenschaftler entdeckt, daß auch Kobaltoxid-Schichten, wenn sie mit Natriumionen und Wassermolekülen auf Abstand gehalten werden, bei 5 K = - 268 ° C supraleitend werden. Nicht viel, aber der sehr ähnliche Aufbau (aber nicht identische - die Kobaltionen sind magnetisch frustiert) der beiden Metalloxid-Supraleiter macht Hoffnung auf eine Erklärung für die Supraleitung in den Kupferoxid-Supraleitern.(Nature 422 (2003) 53)
Kristallstruktur des neuen CoO Supraleiters

:: Peter 15:57 :: link :: (0) comments ::
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:: 5.3.03 ::
Geschüttelt, nicht gerührt
Amerikanische und russische Forscher haben eine neue Methode entwickelt, winzige Bronze-Kügelchen dazu zu bringen, sich selbst in regelmäßigen Mustern anzuordnen. Die Kügelchen befinden sich dazu in einer Flüssigkeit zwischen zwei Platten, an die eine Hochspannung angelegt ist. Durch die Hochspannnung fliegen die Kügelchen immer zwischen den Platten hin und her (genau so, wie es hier in einem Demonstrationsexperiment). Hier finden sich viele tolle Movies der Experimente. Interessant wird diese Entwicklung dadurch, daß man das mit immer kleineren Teilchen ("Nano") machen kann. (Sapozhnikov et al., Phys. Rev. Lett., in print)
 Tiny brass spheres only 120 microns across form a variety of patterns

:: Peter 17:25 :: link :: (0) comments ::
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:: 4.3.03 ::
Gedenktag verpasst
Gestern war der 300. Todestag von Robert Hooke (18.6.1635 - 3.3.1702). Bekannt ist Hooke durch das nach ihm benannte Gesetz über die elastischen Kräfte geworden (Federkraft). Hooke hat in England aber noch viele andere wichtige Dinge gemacht. Unter anderem war Hooke der erste, der den Großen Roten Fleck auf Jupiter beschrieben hat. Auch hat er mit Newton im Streit um die Urheberschaft des Gravitationsgesetzes gelegen. Er behauptete, als erster die quadratische Abstandsabhängigkeit der Gravitationskraft erkannt zu haben. Gefeiert wird Hooke dieses Jahr in Oxford und London. (via pro-physik.de)
Robert Hooke
Copyright: Rachel Chapman, 2002, Please credit the artist if reproducing the portrait

:: Peter 19:32 :: link :: (0) comments ::
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Unterdrückung des Quantenrauschens
Bei Gravitationswellendetektoren und anderen hochpräzisen Interferometern stören zwei Arten Rauschen des Lichts: das Phasenrauschen (unscharfe Phase des Lichts) und das Intensitätsrauschen (unscharfe Intensität des Lichts). Letzteres führt über den Strahlungsdruck zu einem Wackeln der Spiegel im Interferometer. Nun haben drei französische Physiker vorgeschlagen, durch ein zweites Interferometer die Position des Spiegels festzustellen. Sie haben berechnet, daß durch eine Rückkopplung die Position des Spiegels so aktiv korregiert werden kann, ohne daß das Phasenrauschen zunimmt. ( Phys. Rev. Lett. 90 (2003) 083601 )

:: Peter 14:29 :: link :: (0) comments ::
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:: 3.3.03 ::
Riemann Hypothese bewiesen?
Ob das stimmt? In einer schwedischen Zeitung wurde berichtet, daß ein amerikanischer und ein kolumbianischer Physiker die Riemann Hypothese bewiesen haben; Quantenchaos, Freeman Dyson und Gutzwiller sei Dank. Die Riemann-Hypothese besagt, daß der Realteil aller nicht-trivialer Nullstellen einer bestimmten Funktion - der Zeta-Funktion - genau 1/2 ist. Wichtig ist die Riemannsche Zeta-Funktion aber bei den Primzahlen. Dann lautet die Hypothese: Von den (mit der Zeta-Funktion) berechneten Häufigkeiten der Primzahlen weicht deren tatsächliche Anzahl genauso oft ab, wie es beim wiederholten Werfen einer Münze zu einem Ungleichgewicht von Wappen und Zahl kommt. Naja, für die Lösung des Problems ist ein Preis von 1 Mio. US$ ausgesetzt! (via slashdot; Castro/Mahecha, Annals of Mathematics, submitted)

:: Peter 19:02 :: link :: (0) comments ::
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:: 28.2.03 ::
Laser zum selberbauen
Einen Laser zum selberbauen, Messung der Schallgeschwindigkeit mit einer Soundkarte, Computergenerierte Hologramme, das Lego-Interferometer und noch viel mehr gibt es der Seite des Fachbereichs Physik des Gymnasiums Korschenbroich.(Danke Hergen)
Interferenzbild des Michelson-Morley-Lego-Interferometers

:: Peter 15:23 :: link :: (0) comments ::
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Suche nach Superstrings fehlgeschlagen
Die Superstringtheorie, wenn sie denn richtig ist, verlangt sechs weitere Raumdimensionen, abgesehen von den drei uns bekannten. Diese sind kompaktifiziert, d.h. quasi zusammengerollt. Die Extradimensionen sollten bei kleinen Abständen eine Änderung der Gravitationskraft hervorrufen. Forscher der University of Colorado in Boulder haben nun in einem raffinierten Experiment danach bei Abständen unter 100 µm gesucht und keine Abweichungen vom Newtonschen Gravitationsgesetz gefunden. Damit wird es eng für die zusätzlichen Dimensionen der Superstringtheorie. Andere Änderungen der Gravitationskraft bei kleinen Abständen - die von verschiedenen anderen Theorien vorhergesagt werden - bleiben aber möglich. (Nature 421 (2003) 922)

:: Peter 15:05 :: link :: (0) comments ::
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:: 27.2.03 ::
Marmor Stein und Eisen bricht
Wenn Glas zerbricht entstehen eher glatte Oberflächen. Wenn Metalle bzw. Legierungen brechen sehen die Oberflächen ziemlich zerklüftet aus. Oberflächlich betrachtet ist der Bruchvorgang also anscheinend ein völlig anderer. Nun haben französische Forscher mit einem Atomkraftmikroskop das Brechen von Glas auf der Nanometerskala untersucht. Ergebnis: Glas bricht genauso wie Metall. Allerdings ist die 'Zerklüftung' auf der Nanometerskala. ( Phys. Rev. Lett. 90 (2002) 075504 )
Sequence of successive topographic AFM frames showing the crack propagation at the surface

:: Peter 13:07 :: link :: (0) comments ::
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:: 26.2.03 ::
Lorentz-Invarianz bestätigt
Die Lorentz-Invarianz besagt, daß der Ausgang eines Experiments unabhängig von der Geschwindigkeit ist. D.h. das Messergebnis ist immer das gleiche, egal ob ich das Experiment im Labor in der Uni oder im Flugzeug mache, das mit konstanter aber beliebig großer Geschwindigkeit fliegt. An der Stanford University wurde nun ein Mikrowellenexperiment durchgeführt, daß theoretisch mögliche Verletzungen der Lorentz-Invarianz stark einschränkt.(Phys. Rev. Lett. 90 (2003) 060403)

:: Peter 17:36 :: link :: (0) comments ::
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:: 25.2.03 ::
Hat das Photon eine Masse?
Chinesische Wissenschaftler haben mit einer Torsionswaage festgestellt, daß die Masse des Photons kleiner sein muß als 10-54 kg. Zum Glück ist das so, denn wenn das Photon eine Masse haben sollte, würde das ziemlich viel Ärger bedeuten, z.B. für die Relativitätstheorie, die Maxwell-Gleichungen oder das quadratische Abstandsgesetz der Coulombkraft. (Luo et al., Phys. Rev. Lett., in print)

:: Peter 14:58 :: link :: (0) comments ::
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Bereuet, das Ende ist Nahe!
Ein kanadischer Forscher hat ein handschriftliches Manuskript von Sir Isaac Newton ausgegraben, in dem Newton den Weltuntergang für Ende 2060 vorhersagt. (via slashdot)

:: Peter 12:35 :: link :: (0) comments ::
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:: 24.2.03 ::
Deutsche Physikabsolventen sind Spitze
Die Durchschnittsnote aller rund 1800 im Studienjahr 2000 bestandenen Diplomprüfungen Physik lag bei 1,4. Das hat der Wissenschaftsrat in einer aktuellen Studie festgestellt und bemängelt: Notengebung an Hochschulen wenig differenziert. Etwas aus dem Rahmen fallen die TU Chmenitz mit einem Durchschnitt von 3,0 und die Uni Giessen mit 0,6.

:: Peter 18:29 :: link :: (0) comments ::
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10 kosmische Merkwürdigkeiten
Die 10 verrücktesten Dinge im All, gewählt von den Lesern bei Space.com. (Astronomische Kleinigkeiten)

:: Peter 13:31 :: link :: (0) comments ::
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:: 21.2.03 ::
Kaltes Gas in All
Der kälteste Platz im All befindet sich im Bumerang-Nebel im Sternbild Zentaur. Naja, ob es wirklich der kälteste Ort ist, sei dahingestellt. Auf jeden Fall hat das Hubbel-Teleskop schöne Bilder gemacht.
Nach den Astronomen, die den Nebel entdeckt haben, ist er deshalb so kalt, weil dieser sehr junge Planetarische Nebel sich sehr schnell ausdehnt und damit abkühlt. Die inneren Teile des Nebels werden von der Hintergrundstrahlung durch die äusseren Teilen des Nebels abgeschirmt. Wenn der Nebel älter wird, wird er dann sicher auch wieder wärmer werden.
Boomerang-Nebel

:: Peter 19:05 :: link :: (0) comments ::
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Auf der Suche nach Gravitationswellen
Der amerikanische Gravitationswellendetektor LIGO (Laser Interferometer Gravitational Wave Observatory) hat nach einem erfolgreichen Testbetrieb den Messbetrieb aufgenommen. Der Testbetrieb hat - wie erwartet - keine Gravitationswellen gezeigt. Allerdings sind die Forscher optimistisch: LIGO should be detecting gravitational waves within the next decade ! Aber auch andere sind auf der Suche: Geo600, Virgo, AIGO, TAMA300, LISA(NASA), LISA(ESA), ROG, AURIGA, GRAIL.
Wellen in der Raum-Zeit

:: Peter 13:45 :: link :: (0) comments ::
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:: 20.2.03 ::
Monstermagnet bei ebay
Was man nicht alles bei ebay kriegt. Permanentmagnete aus einer NdFeB Legierung: NdFeB Magnet, MONSTER 2" X 2" X 1/2" thick BLOCK.

:: Peter 12:32 :: link :: (0) comments ::
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Anmerkung
Gestern funktionierte Blogger.com nicht richtig. Deshalb die Wissenschaftsgeschichte-Meldung heute erst.

:: Peter 11:23 :: link :: (0) comments ::
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:: 19.2.03 ::
Physikgeschichte
Eine umfassende Sammlung von wissenschaftshistorischen Daten und Fakten gibt es auf der Seite: Today In Science History. Man erfährt z.B., daß Svante Arrhenius am 19.2. Geburtstag hatte (19.2.1859 - 2.10.1927). Arrhenius war ein schwedischer, physikalischer Chemiker, der insbesondere durch die nach ihm benannte exponentielle Temperaturabhängigkeit vieler physikalischer Vorgänge bekannt ist. Oder: Nicolaus Copernicus (19.2.1473 - 24.5.1543) hat heute Geburtstag. Gestorben sind am 19.2. : Ernst Mach, einflussreicher, östereichischer Physiker und Philosoph (18.2.1838 - 19.2.1916) und Karl Weierstrass (31.10.1815 - 19.2.1897), ein bedeutender deutscher Mathematiker.

:: Peter 17:34 :: link :: (0) comments ::
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:: 18.2.03 ::
VL Experimentalphysik I Videostream
Die Uni Tübingen bietet auf ihrem Webauftritt ein besonderes Schmankerl an: den Tübinger Internet MultiMedia Server - timms. Man kann in diesem Archiv (über 800 Veranstaltungen) unter anderem auf die kompletten Vorlesungen z.B. von Experimentalphysik I zugreifen, im vollen videostream. (odd fish, mathematische kleinigkeiten)

:: Peter 15:37 :: link :: (0) comments ::
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The physics of every day live
Fragen über Fragen:

How does a fan compare to a propeller?
Why is it harder to balance on a stationary motorbike compared to a moving one?
How do the automatic doors at a supermarket know when to open and close?
How much helium (in a balloon) would it take to lift me off the ground?
How does an electric guitar amplify the sound from the strings?

Zu diesen Fragen und zu noch viel, viel mehr Alltagsfragen gibt es auf der Seite How things work von Wiley & Sons die physikalische Antwort.

:: Peter 15:01 :: link :: (0) comments ::
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Forschungsministerin hebt Etat der DFG doch an
Nasowas, E. Bulmahn will den Etat der Deutschen Forschungsgemeinschaft in diesem Jahr nun doch um 2,5 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro steigen lassen.

:: Peter 13:50 :: link :: (0) comments ::
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:: 17.2.03 ::
Studenten finden neue Art von Wackelpudding-Sternen
Studenten der University of Arizona haben eine neue Art von Sternen entdeckt. Die neuen Sterne, die zur Klasse der Unterzwergsterne B gehören, pulsieren durch Sternbeben mit Perioden von bis zu zwei Stunden, die den Stern "wie Wackelpudding erzittern lassen". (Astrophys. J. Lett. 583 (2003) L31)

:: Peter 17:28 :: link :: (0) comments ::
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:: 14.2.03 ::
Vermisste Materie gefunden
4% der Materie im Weltall sind Atome (baryonische Materie). In unserer Milchstrasse findet man aber zu wenig normale Materie, um die Stabilität der Galaxien bzw. Galaxienhaufen zu erklären. Einen wichtigen Teil dieser fehlenden Masse haben nun amerikanische Astrophysiker entdeckt: Sie sammelt sich in intergalaktischen Wolken. Damit scheint wenigstens die Stabilität der lokalen Gruppe von Galaxien, zu der die Milchstrasse gehört, geklärt. (Nature 421 (2003) 719)

:: Peter 17:57 :: link :: (0) comments ::
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Quantenchaos-Forscher und Infrarot-Astronomie Pionier ausgezeichnet
Der schweiz.-amerikan. Physiker Martin C. Gutzwiller erhält in diesem Jahr die Max-Planck-Medaille der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Gutzwiller ist ein der großen theoretischen Festkörperphysiker. Seine wichtigsten Beiträge lieferte er im Bereich der elektronischen Struktur von Festkörpern und in der Theorie des Quantenchaos.
Reinhard Genzel wird mit der Stern-Gerlach-Medaille für experimentelle Physik ausgezeichnet. Genzel ist ein Pionier der Infrarot-Astronomie und hat mit seinen Beiträgen zur adaptiven Optik Einblicke in das Zentrum der Milchstrasse ermöglicht. Anhand von Beobachtungen von Genzels Team besteht fast kein Zweifel mehr, daß das Zentrum der Milchstrasse ein Schwarzes Loch beherbergt.

:: Peter 12:52 :: link :: (0) comments ::
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:: 13.2.03 ::
Marsblog
Ein Weblog vom Mars? Nicht ganz, aber über den Planeten Mars: Commentary on Mars-related news items and space topics in general, der MarsBlog der Louisiana Mars Society.

:: Peter 13:26 :: link :: (0) comments ::
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:: 12.2.03 ::
Bild des jungen Universums
Ein tolles Bild von der Mikrowellenhintergrundsstrahlung, die 380 000 Jahre nach dem Urknall entstanden ist, wurde jetzt von der NASA veröffentlicht. Das Bild stammt vom Wilkinson Mikrowellen Anisotropie Sateliten (WMAP). Highlights der Ergebnisse:

Erste Sterne sind schon 200 Millionen Jahre nach dem Urknall entstanden
Das Weltall ist 13,7 Milliarden Jahre alt (+/- 0,2 Millarden Jahre)
Die Urknall-Theorie ist wieder bestätigt, auch die inflationäre Phase des Weltalls gab es
4% des Weltalls sind Atome, 23% dunkle Materie, 73% dunkle Energie

( C.L. Bennett et al., The Astrophysical Journal, submitted)

The Microwave Sky image from the WMAP Mission

:: Peter 19:55 :: link :: (0) comments ::
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Einsteins Stimme
Die Stimme von Albert Einstein kann man hier finden, hier von ihm einige Sätze zu der Verbreitung von Atomwaffen, hier eine Erklärung von E=mc2 und hier das früheste Bekenntnis Einsteins zum Judentum (Danke Anneke).

:: Peter 13:43 :: link :: (0) comments ::
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:: 11.2.03 ::
Suche nach Quantengravitation
In einer möglichen Quantentheorie der Gravitation müßten Zeiten, die in der Größenordnung der Planckzeit liegen (5,4 x 10-44 s), grundsätzlich nicht mehr genau messbar sein. Genau das gleiche gilt für Längen unterhalb der Plancklänge (2,5 x 10-35 m). Zwei amerikanische Physiker kamen auf die Idee, auf Bildern des Hubbel-Teleskops nach Interferenzmustern zu suchen. Diese sollten bei sehr weit entfernten Lichtquellen nicht vorhanden sein, da durch die winzigen Fluktuationen der Zeiten und Längen auf dem langen Weg die für die Interferenz notwendige Phaseninformation verloren geht. Das Ergebnis war negativ, die Interferenzmustern sind da, die Quantenfluktuation in Zeit und Längen müssen kleiner sein, als bisher angenommen. Auf jeden Fall spannend, ob bei genaueren Messungen oder bei noch weiter entfernten Objekten doch was zu sehen ist. (R. Lieu, L. W. Hillmann Astrophysic. J. Lett. in press)

:: Peter 19:49 :: link :: (0) comments ::
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Physikalische Spielereien
Viele kleine Experimente mit einfachen Materialien aus dem Haushalt finden sich auf einer schönen Seite der Uni Graz in der Rubrik Freihandversuche. Auch findet sich hier ein virtuelles Museum historischer Instrumente und Geräte.

:: Peter 15:01 :: link :: (0) comments ::
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:: 10.2.03 ::
Werner Buckel ist tot
Der 'Papst' der deutschen Supraleitung, Prof. Werner Buckel ist letzte Woche im Alter von 82 Jahren gestorben. Er war u.a. Ehrenmitglied der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, der Europäischen physikalischen Gesellschaft, Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, der Leibniz-Sozietät Berlin und mehrfacher Ehrendoktor. Auch war er ein Forscher, der sich seiner Verantwortung - auch bei jüngsten Ereignissen - bewusst war.

:: Peter 15:47 :: link :: (0) comments ::
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Schwarzer als schwarz?
Forscher des National Physical Laboratory in Großbrittanien haben eine Methode entwickelt, Oberflächen so zu schwärzen, daß weniger als 3,5 Promille des auftreffenden Lichtes reflektiert wird. Das ist 10 - 20 mal weniger als herkömmliche schwarze Farbe reflektiert. (J. Mater. Chem. 12 (2002) 2749)

:: Peter 13:52 :: link :: (0) comments ::
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