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:: 28.8.03 ::

Einsteins Grundlage
Die wesentliche Grundlage von Einsteins Relativitätstheorie ist die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, egal wie schnell ein Beobachter ist. Eins der wichtigsten Experimente, bei dem diese erstaunliche Tatsache schon 1881 beobachtet wurde, war das Experiment von Michelson und Morley. Mit höchster Präzision konnten Physiker aus Berlin, Konstanz und Düsseldorf nun ein ähnliches Experiment durchführen. Das Resultat ist wiederum das gleiche, die Lichtgeschwindigkeit ist immer gleich. Dieses Ergebnis ist nicht nur eine Bestätigung der Grundlagen der Relativitätstheorie, sondern gibt auch Informationen über mögliche gemeinsame Theorien der Quantenmechanik und der Gravitation. Nach einigen dieser Theorien könnte es minimale Abweichungen geben, die aber auch in dem neuen Experiment nicht beobachtet werden konnten. (Phys. Rev. Lett. 91 (2003) 020401)
[Grundlegendes]

:: Peter 21:35 :: link :: (0) comments ::
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Mangelware Physiker
Der Rückgang der Absolventenzahlen in Physik hat sich auch im letzten Jahr fortgesetzt. Im vergangenen Jahr ging die Zahl der Physik-Absolventen, im Vergleich zu 2001, um 9,2 Prozent zurück, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mit.
[Hochschule]

:: Peter 17:06 :: link :: (0) comments ::
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:: 27.8.03 ::
Horror Vacui?
Eine Online Ausstellung des Historischen und Wissenschaftlichen Museums in Florenz würdigt Evangelista Torricelli. Dieser bewies 1644 die Existenz des Vakuums und konnte das Gewicht von Luft nachweisen. Ebenfalls mit der Problematik beschäftigt waren damals auf deutscher Seite Otto von Guericke und weniger erfolgreich Athanasius Kircher. (via Kosmonautentraum, Das Kollektiv)
[Wissenschaftsgeschichte]

:: Peter 22:52 :: link :: (0) comments ::
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Riesige Heliummoleküle
Heliumatome neigen nicht gerade dazu, chemische Verbindungen einzugehen. Dennoch kann man es durch einen Trick schaffen, zwei Heliumatome dazu zu bringen, sich anzuziehen. Französische Physiker haben es nun geschafft, Heliummoleküle aus zwei Heliumatomen zu bauen , deren Ausmaße 150 - 1150 mal größer als die Heliumatome selber sind. (Phys. Rev. Lett. 91 (2003) 073203)
[Chemische Physik]

:: Peter 22:41 :: link :: (0) comments ::
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:: 26.8.03 ::
Neue Elektronik II
Ein anderes vielversprechendes, neues Material für Transistoren sind Kohlenstoff-Nanoröhren -winzige Röhren, deren Wand nur aus einer Atomlage Kohlenstoff besteht. In Stanford ist es gelungen, gerade bei diesem neuen Material ein grundsätzliches Problem bei der Verwendung von Halbleitern aufzulösen. Ein Strom, der durch einen Halbleiter fließen soll, muß beim Übertritt aus einem Metalldraht in den Halbleiter die sogenannte Schottky-Barriere überwinden. Diese begrenzt den Stromfluß. Die Forscher aus Stanford haben nun Palladium-Drähte an ihre Nanoröhren kontaktiert und überraschenderweise festgestellt, daß die Schottky-Barriere damit zum Verschwinden gebracht werden kann. Warum das so ist, ist noch nicht klar. (Nature 424 (2003) 654)
[Materialwissenschaft]

:: Peter 23:42 :: link :: (0) comments ::
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:: 25.8.03 ::
Neue Elektronik I
Viele Forscher sagen eine große Zukunft für organische Halbleiter voraus. Eine Voraussetzung dafür, ist aber die Konstruktion von Transistoren. Diese bestehen aus drei halbleitenden Schichten - zwei n-leitenden und einer p-leitenden (oder umgekehrt). Einen wesentlichen Schritt weiter bei der Verbesserung von Transistoren aus organischen Halbleitern ist man an der Northwestern University gekommen: dort konnte n-halbleitendes und p-halbleitendes Material aus der gleichen Verbindungsklasse hergestellt werden - einer Kohlenstoff-Schwefelverbindung. (Angew. Chem. 115 (2003) 4030 )
[Neuentwicklungen]

:: Peter 20:11 :: link :: (0) comments ::
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:: 21.8.03 ::
Technikfolgenabschätzung: Wasserstoff
Wasserstoff ist eine sehr umweltfreundliche Energiequelle, da bei der Verbrennung nur Wasser entsteht (z.B. in Brennstoffzellen). Aber auch hier muß abgeschätzt werden, welche unerwünschten Folgen diese neue Technologie hat. Wasserstoff, der unbeabsichtigt in die Atmosphäre gelangt, kann nach einer aktuellen Studie des California Institute of Technology die Temperatur der Stratosphäre verringern, wodurch die Ozonschicht weiter abgebaut werden würde. (Science 300 (2003) 1740)
[Geophysik]

:: Peter 22:32 :: link :: (0) comments ::
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:: 19.8.03 ::
Whispering
Einen neuen mechanischen Filter für Mikrophone haben Koreanische Ingenieure entwickelt. Mit ihm kann man in lauten Umgebungen - ohne zu Brüllen - z.B. Handys benutzen. Der Filter verhindert zunächst hauptsächlich, daß der Luftzug, der beim Sprechen entsteht, Störgeräusche erzeugt. Dadurch kann das Mikrophon näher am Mund sein. Mit einer zusätzlich verbesserten Richtcharakteristik ist es dann möglich, leise in lauten Umgebungen ins Mikrophon zu sprechen und trotzdem verständlich zu sein. (J. Acoust. Soc. Am. 114 (2003) 801 )
[Ingenieurskunst]

:: Peter 22:25 :: link :: (0) comments ::
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:: 18.8.03 ::
Darmstadtium
Jetzt ist es amtlich. Das Element mit der Ordnungszahl 110 heißt Darmstadtium. Das hat die International Union for Pure and Applied Chemistry (IUPAC) bei ihrer Generalversammlung in Ottawa, Kanada, festgelegt. Das Element ist bei der Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI, Darmstadt) entdeckt worden und soll das Symbol Ds kriegen. Es entsteht bei Kernreaktionen von Nickelatomkernen mit Bleiatomkernen.
[Kernphysik]

:: Peter 20:12 :: link :: (0) comments ::
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:: 14.8.03 ::
Gummiproton II
Auch aus der theoretischen Ecke heraus gesehen, sieht das Proton nicht immer rund aus. Das Proton besteht ja aus Quarks, die durch sogenannte Gluonen zusammengehalten werden. Die exakte Beschreibung des Protons ist furchtbar kompliziert. Daher ist man auf einfachere Modelle angewiesen, um die Eigenschaften des Protons zu verstehen. Xiangdong Ji von der University of Maryland hat ein solches Modell weiterentwickelt und in diesem Modell gezeigt, daß das Proton, betrachtet durch eine Brille, durch die nur bestimmte Geschwindigkeiten der Quarks zu sehen sind, wie eine Zigarre aussieht . (Phys. Rev. Lett. 91 (2003) 062001)
Zigarren-Proton
[Kernphysik]

:: Peter 22:50 :: link :: (0) comments ::
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Wie alt ist Blei?
In der Antike wurde Blei für viele Gegenstände des täglichen Lebens verwendet. Israelische Physiker haben nun eine neue Methode entwickelt, das Alter eines Bleistücks zu bestimmen. Blei ist ein Supraleiter, der bei 7,2 K supraleitend wird. Aus dem magnetischen Signal des tiefgekühlten, supraleitenden Bleistückchens kann die Menge des noch nicht korrodierten Bleis bestimmt werden, und je mehr Blei korrodiert ist, desto älter ist das Bleistückchen. (New J. Phys 5 (2003) 99)
[Supraleitung]

:: Peter 09:01 :: link :: (0) comments ::
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:: 13.8.03 ::
Physiklehrer gesucht
In Bayern ist vorgesehen, für das Lehramt an Gymnasien in der Fächerverbindung Mathematik/Physik Diplomphysiker zum Vorbereitungsdienst zuzulassen. Bayreuths Universitätspräsident hat das zum Anlaß genommen, für seine Lehrerausbildung Werbung zu machen. Ist nur die Frage, ob in ein paar Jahren, wenn die LAK dann fertig sind, noch Physik/Mathematik Lehrer gebraucht werden...
[Physik in Schule und Hochschule]

:: Peter 16:52 :: link :: (0) comments ::
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:: 2.8.03 ::
Relativistische U-Boote
Schnelle U-Boote sinken leichter. Genauer gesagt werden sie - vom Ufer aus betrachtet - kürzer, damit dichter und damit sinkt ihr Auftrieb. An sich sollte man meinen, daß die Leute im U-Boot das anders sehen. Für sie sollte aus Symmetriegründen das Wasser dichter werden. Ein brasilianische Physiker konnten jetzt den Widerspruch auflösen und innerhalb der Allgemeinen Relativitätstheorie ausrechnen, warum das U-Boot doch sinkt. Genaueres hier. (Phys. Rev. D 68 (2003) 027701)
[Gravitation]

:: Peter 00:03 :: link :: (0) comments ::
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:: 1.8.03 ::
Schwindelig
Wenn ich auf dieses Bild längere Zeit raufsehe, wird mir ganz schwummerig. Eine tolle Sinnestäuschung! (Danke Alfred)
[Optik]

:: Peter 16:06 :: link :: (0) comments ::
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