:: Physikalische Kleinigkeiten ::

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:: 6.10.03 ::

Magnetische Logik - oder Computer ohne Halbleiter
Eine einfache Methode logische Schaltkreise (AND, OR, NAND NOR) mit magnetischen Schichten zu realisieren, haben Wissenschaftler des Berliner Paul-Drude-Instituts vorgeschlagen. Logische Schaltkreise sind das Kernstück jedes Computers. Bisher bestehen diese Schaltkreise aus mehreren Halbleiter-Transitoren. Das Ergebnis der logischen Operationen ist dazu 'flüchtig': es muß Strom fließen, sonst ist die Information weg. Bei den von Reinhold Koch und Mitarbeitern vorgeschlagenen Logikgattern wird die Information dagegen in zwei magnetischen Schichten gespeichert und gleichzeitig prozessiert. Die Steuerung der logischen Operation und das Auslesen des Ergebnisses wird durch drei stromdurchflossene Schichten realisiert - und das alles ohne einen Halbleiter und ohne Transistoren. (Nature 425 (2003) 485)
[Ingenieurskunst]

:: Peter 23:15 :: link :: (0) comments ::
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Medizin-Nobelpreis geht an einen Chemiker und einen Physiker
Für die Erzeugung von zweidimensionalen Bildern mittels Kernmagnetischer Resonanzspektroskopie (NMR-Tomographie, Kernspintomographie) und für die Computeranalyse der NMR-Signale (so daß eine anwendbare Abbildungstechnik entsteht) haben Paul C. Lauterbur (USA) und Peter Mansfield (Großbritannien) den Nobelpreis in Medizin bekommen.
[Wissenschaftler]

:: Peter 22:10 :: link :: (0) comments ::
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:: 29.9.03 ::
Fünfaches Kupfer
Mit fünfeckigen Fliesen kann man keinen Fußboden flächendeckend belegen. Genauso kann man mit Fünfecken kein periodisches Kristallgitter aufbauen. In Quasikristallen - das sind spezielle Arten von Legierungen - kann allerdings sehr wohl eine sogenannte fünfzählige Symmetrie beobachten werden. In Elementen - also Stoffen, die nur aus einer Atomsorte bestehen - konnte man eine fünfzählige Symmetrie bisher nicht beobachten. Vermutet hatte man es schon lange, und deutliche Hinweise hatte man in Blei schon früher gesehen. Nun hat man es tatsächlich an flüssigem Kupfer direkt beobachten können. (Phys. Rev. Lett. 91 (2003) 135505)
[Quasikristalle]

:: Peter 20:50 :: link :: (0) comments ::
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:: 25.9.03 ::
Ein Jahr Physikalische Kleinigkeiten
Was ist das Lindemann criterion? Hier stets mit einem Ausblick wie es in zwei Dimensionen mit dem Schmelzen steht.

Das war das erste Posting in den Physikalischen Kleinigkeiten - und das war genau vor einem Jahr.
[In eigener Sache]

:: Peter 22:18 :: link :: (0) comments ::
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Öl-Wasser-Bildschirm
Physiker von Philips in Eindhoven haben eine neue Art von nicht selbstleuchtenden Bildschirm entwickelt. Er funktioniert mit Öl und Wasser. Winzige, bunte Öl-Tröpfchen können bei diesem neuen Bildschirm zwischen zwei Zuständen hin- und herwechseln: einmal flach und die Unterlage benetzend oder im anderen Fall einen Tropfen bildend, der abperlen will und die weiße Unterlage sichtbar werden läßt. Über den Öltröpfchen liegt noch eine Wasserschicht und das ganze wird durch Spannungen, die an die Unterlage angelegt werden, gesteuert. Der erste Bildschirm ist zwar nur 1 cm2 groß hat aber schon 60 000 Bildpunkte und eine Schaltfrequenz von 100 Hz und kann sich damit schon mit so Fernsehgeräten messen. Gut ist die Entwicklung auch wegen der geringen Dicke und der Möglichlichkeit flexible Unterlagen zu nehmen und damit flexible Bildschirme zu bauen.(Nature 425 (2003) 383)
[Ingenieurskunst]

:: Peter 21:49 :: link :: (0) comments ::
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:: 24.9.03 ::
Rastertunnelmikroskop zum selber bauen
Eine richtig gute Seite (abgesehen von den Frames) mit einer detaillierten Bauanleitung zum selber bauen eines Rastertunnelmikroskop haben Grenzschichtphysiker der Uni Münster gemacht.
[Physikalisches Spielzeug]

:: Peter 22:22 :: link :: (0) comments ::
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Fehlendes Atom gefunden
Die Oberfläche von Graphit ist einer der Oberflächen, bei der man am leichtesten mit einem Rastertunnelmikroskop atomare Auflösung erzielen kann. Die elektronische Struktur der Oberfläche führt aber dazu, daß man nur die Hälfte der Atome sehen kann. Mit einem speziellen Kombinationsmikroskop aus einem Rastertunnel- und einem Rasterkraftmikroskop haben jetzt Wissenschaftler in Augsburg alle Atome der Graphitoberfläche gesehen. Allerdings bei frostigen 5 K (5 Grad über dem absoluten Nullpunkt). (Proc. Natl. Acad. Sci. USA, 10.1073/pnas.2134173100)
[Chemische Physik]

:: Peter 22:05 :: link :: (0) comments ::
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Proton und Antiproton gleich schwer
Mit einem ziemlich exotischen Teilchen haben Forscher am CERN mit hoher Genauigkeit festgestellt, daß die Massen von Proton und Antiproton - dem Antiteilchen des Protons - identisch sind. Das Teilchen ist ein Heliumatomkern mit einem Elektron im Grundzustand (auf der tiefsten 'Bahn') und einem Antiproton in einem hoch angeregten Zustand (auf einer hohen 'Bahn'). Es wäre allerdings schon eine Sensation, wenn Proton und Antiproton unterschiedliche Massen hätten, da dann eine der grundlegenden Symmetrien der Physik gebrochen wäre: Es kommt auf das gleiche hinaus, wenn ich ein Experiment direkt oder im Spiegel rückwärts ablaufen lassen und zudem alle Ladungen umkehre (die sogenannte CPT Invarianz). (Phys. Rev. Lett. 91 (2003) 123401)
[Grundlegendes]

:: Peter 21:53 :: link :: (0) comments ::
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:: 22.9.03 ::
Ein-Atom-Laser
Einer der grundlegenden Eigenschaften eines Lasers ist, daß das ausgesandte Licht streng im Takt schwingt. Normalerweise nimmt man dazu viele Atome, z.B. in einem Gas, und regt sie in einem speziellen Prozeß zum Leuchten an. Forscher am Caltech haben es jetzt geschafft, einen Laser zu bauen, wo nur ein Atom leuchtet; das aber immer wieder. Das eine Atom wird dabei dazu gebracht, ein Lichtteilchen (Photon) in einer ganz bestimmten Art und Weise auszusenden. Danach wird es in den Ursprungszustands (Grundzustand) zurückgebracht und wiederum dazu stimuliert, ein Lichtteilchen auszusenden. Zwar ist die Lichtintensität, die ein Ein-Atom-Laser aussendet, naturgemäß nicht groß, aber das Licht ist noch geordneter, als das von herkömmlichen Lasern.(Nature 425 (2003) 268)
[Optik]

:: Peter 20:37 :: link :: (0) comments ::
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:: 18.9.03 ::
Laser und Antikes
Laser werden in der Materialbearbeitung schon viel eingesetzt. Ein relativ neues Gebiet ist dagegen die Säuberung und Restaurierung von Kulturgütern. Nach den ersten Jahren des Lernens, wie man z.B. ein Kirchenfenster säubert, ohne die natürliche Schutzschicht zu zerstören, zeigen Erfolge aus aller Welt, daß der Laser ein wertvolles Instrument für Restauratoren geworden ist. Anfang der Woche trafen sich hierzu in Münster 250 Wissenschaftler und Restauratoren aus aller Welt, um neue Erkenntnisse bei der Behandlung von Kulturgütern aus Papier, Metall, Eisen oder Stein mit Lasern zu diskutieren.
stucco ornaments, 19th centuryStuck-Ornament aus dem 19. Jahrhundert
[Ingenieurskunst]

:: Peter 22:08 :: link :: (0) comments ::
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:: 17.9.03 ::
Neuer Wissenschaftsverlags-Riese
Die Verlagsgruppe BertelsmannSpringer/Springer Science+Business und der Fachverlag Kluwer Academic Publishers, die beide im Besitz des europäischen Finanzinvestors Cinven und Candover sind, können fusionieren. Cinven und Candover haben BertelsmannSpringer, die in Zukunft Springer Science+Business Media heißen werden, rechtskräftig erworben und werden im Frühjahr 2004 beide Verlage fusionieren. Die damit entstehende Wissenschafts-Verlagsgruppe wird dann nach Elsevier Science die zweitgrößte der Welt sein.
[Sonstiges]

:: Peter 10:15 :: link :: (0) comments ::
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:: 16.9.03 ::
Avogadro-Konstante falsch
An der Physikalisch Technischen Bundesanstalt in Braunschweig hat man die Avogadro-Konstante, die angibt, wie viele Atome in 12 g Kohlenstoff sind, an Silizium noch einmal genau bestimmt. Merkwürdigerweise weicht die Zahl die dabei herauskommt signifikant von dem empfohlenen Wert ab. Dieser wird aus der Planck-Konstanten, der Feinstruktur- und der Rydberg-Konstanten errechnet. Nun erhebt sich natürlich die Frage, welche der Konstanten nicht genau genug bestimmt wurde. Wichtig ist die Messung der Avogadro-Konstanten vor allem deshalb, da man vielleicht einmal das Kilogramm darüber definieren kann: soundsoviele Siliziumatome sind ein Kilogramm...(Metrologia 40 (2003) 271)
[Grundlegendes]

:: Peter 23:04 :: link :: (0) comments ::
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Syndication in physics
Eine Zusammenstellung von RSS-feeds vom Institiute of Physics gibt es hier.
Dazu nochmal der Hinweis: Auch die Physikalischen Kleinigkeiten sind natürlich über einen rss-feed zu erreichen. Wer also einfach über einen News-Reader die neuesten Nachrichten aus der Physik direkt auf den Bildschirm haben will, findet hier: Hier klicken fuer die RSS Version der Physikalischen Kleinigkeiten den Link zum abonieren des news-feeds.
[Reblogging]

:: Peter 12:51 :: link :: (0) comments ::
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:: 15.9.03 ::
Aoccdrnig to rsereach
Aoccdrnig to rsereach at an Elingsh uinervtisy , it deosn't mttaer in waht oredr the ltteers in a wrod are, the olny iprmoetnt tihng is taht frist and lsat ltteres are in the rghit pclae. The rset can be a toatl mses and you can sitll raed it wouthit a porbelm. Tihs is bcuseae we do not raed ervey lteter by istlef, but the wrod as a wlohe.(via: David Harris' Science news)
[Nicht ganz ernst]

:: Peter 22:17 :: link :: (0) comments ::
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:: 11.9.03 ::
Archive OK
Die Archive sind auf dem neuesten Stand gebracht, und eine Google-Suche in den Archiven gibt es jetzt auch bei den Physikalischen Kleinigkeiten.
[In eigener Sache]

:: Peter 20:50 :: link :: (0) comments ::
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Tieftemperatur-Weltrekord
Nur 0,5 Nanokelvin (ein halbes milliardstel Grad über dem absoluten Nullpunkt) ist ein Gas, das der deutsche Physik-Nobelpreisträger Wolfgang Ketterle und seine Kollegen vom Massachusetts Institut für Technology (MIT) erzeugt haben, "warm". Atome bei diesen Temperaturen wechselwirken ganz anders mit ihrer Umgebung, als Atome bei normalen Temperaturen, die mit Düsenjet-Geschwindigkeit durch die Gegend rasen. Das macht die Physik bei diesen Temperaturen so interessant. (Science 301 (2003) 1513)
[Bose-Einstein]

:: Peter 20:25 :: link :: (0) comments ::
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:: 10.9.03 ::
Musikalische Elemente
Tom Lehrer singt rasend schnell den Elements-Song (MP3, 2,1 MB). Auswendig lernen!(via: Schockwellenreiter)
[Nicht ganz ernst]

:: Peter 22:50 :: link :: (0) comments ::
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Musikalisches Schwarzes Loch
Das Chandra Röntgen-Observatorium hat Töne von einem Schwarzen Loch abgehört. Das Observatorium hat Schallwellen aus der Nähe eines Schwarzen Lochs im Perseus Cluster "gehört". Der Ton ist ein B, allerdings 57 Oktaven tiefer als das eingestrichene C. Die Schallwellen können einen großen, bisher unbeachteten Teil der Energie von Galaxien ausmachen. Die Beobachtungen tragen daher zu einem besseren Verständnis der Galaktischen Dynamik bei. (via: David Harris' Science news)
Chandra hears a black hole Schallwellen im Perseus-Cluster
[Astronomie und Astrophysik]

:: Peter 21:13 :: link :: (0) comments ::
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David Harris' Physik-Blog
Das ist eine gute Nachricht: David Harris posted wieder regelmäßig in seinem (englischsprachigen) Physik-Blog!
[Reblogging]

:: Peter 21:10 :: link :: (0) comments ::
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Der Vater der Wasserstoffbombe gestorben
Edward Teller ist am Dienstag im Alter von 95 Jahren gestorben. Er hat die amerikanische Verteidigungs- und Energiepolitik wesentlich beeinflußt. Ob immer gut, sei dahingestellt. In jedem Fall war er einer der letzten großen Physiker der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts, die noch lebten.
[Wissenschaftler]

:: Peter 20:50 :: link :: (0) comments ::
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:: 9.9.03 ::
Interferierende Biomeleküle
Das Teilchen auch Welleneigenschaften haben, hat man mittlerweile bei vielen Elementarteilchen gesehen. Auch bei Atomen und kleinen Molekülen kann man direkt die Welleneigenschaften beobachten. Jetzt ist es Physikern in Wien gelungen, mit große organische Moleküle (Tetraphenylporphyrin C44H30N4) an einem Gitter Interferenzmuster zu erzeugen. Mit Fullerenen (C60-Moleküle, Bucky-Balls) konnten die Wiener schon länger Beugungsmuster beobachten. Sie haben jetzt nun auch noch einen neuen Rekord für die Masse der interferierenden Moleküle aufgestellt: ein fluorinierter Buck-Ball (C60F48). (Phys. Rev. Lett. 91 (2003) 090408)
[Chemische Physik]

:: Peter 21:09 :: link :: (0) comments ::
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:: 8.9.03 ::
Verschränkte Neutronen
Zwei Photonen (Lichtteiclhen), die auf eine spezielle Art erzeugt werden, können über große Entfernungen voneinander 'merken', was mit dem anderen gemacht wird. Dieses Phänomen nennt man Verschränkung der Wellenfunktionen. Wiener Physiker haben jetzt ein Neutron mit selbst verschränkt. Genauer gesagt haben sie zwei Eigenschaften eines Neutrons - seinen Spin und seine Bahn - miteinander verwoben. Eigentlich kann man beide Eigenschaften unabhängig voneinander messen. In ihrem Experiment konnten die Physiker aber zeigen, daß bei dem verschränkten Neutron die Messungen der beiden Eigenschaften nicht von einander unabhängig sind.(Nature 425 (2003) 45 )
[Grundlegendes]

:: Peter 20:49 :: link :: (0) comments ::
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