:: Physikalische Kleinigkeiten ::

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:: 11.2.03 ::

Suche nach Quantengravitation
In einer möglichen Quantentheorie der Gravitation müßten Zeiten, die in der Größenordnung der Planckzeit liegen (5,4 x 10-44 s), grundsätzlich nicht mehr genau messbar sein. Genau das gleiche gilt für Längen unterhalb der Plancklänge (2,5 x 10-35 m). Zwei amerikanische Physiker kamen auf die Idee, auf Bildern des Hubbel-Teleskops nach Interferenzmustern zu suchen. Diese sollten bei sehr weit entfernten Lichtquellen nicht vorhanden sein, da durch die winzigen Fluktuationen der Zeiten und Längen auf dem langen Weg die für die Interferenz notwendige Phaseninformation verloren geht. Das Ergebnis war negativ, die Interferenzmustern sind da, die Quantenfluktuation in Zeit und Längen müssen kleiner sein, als bisher angenommen. Auf jeden Fall spannend, ob bei genaueren Messungen oder bei noch weiter entfernten Objekten doch was zu sehen ist. (R. Lieu, L. W. Hillmann Astrophysic. J. Lett. in press)

:: Peter 19:49 :: link :: (0) comments ::
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Physikalische Spielereien
Viele kleine Experimente mit einfachen Materialien aus dem Haushalt finden sich auf einer schönen Seite der Uni Graz in der Rubrik Freihandversuche. Auch findet sich hier ein virtuelles Museum historischer Instrumente und Geräte.

:: Peter 15:01 :: link :: (0) comments ::
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:: 10.2.03 ::
Werner Buckel ist tot
Der 'Papst' der deutschen Supraleitung, Prof. Werner Buckel ist letzte Woche im Alter von 82 Jahren gestorben. Er war u.a. Ehrenmitglied der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, der Europäischen physikalischen Gesellschaft, Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, der Leibniz-Sozietät Berlin und mehrfacher Ehrendoktor. Auch war er ein Forscher, der sich seiner Verantwortung - auch bei jüngsten Ereignissen - bewusst war.

:: Peter 15:47 :: link :: (0) comments ::
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Schwarzer als schwarz?
Forscher des National Physical Laboratory in Großbrittanien haben eine Methode entwickelt, Oberflächen so zu schwärzen, daß weniger als 3,5 Promille des auftreffenden Lichtes reflektiert wird. Das ist 10 - 20 mal weniger als herkömmliche schwarze Farbe reflektiert. (J. Mater. Chem. 12 (2002) 2749)

:: Peter 13:52 :: link :: (0) comments ::
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:: 7.2.03 ::
Geld für Großforschung
Die Bundesforschungsministerin hat ein Konzept für die Förderung von Großgeräten in den nächsten zehn Jahren vorgestellt. Es lehnt sich an die Empfehlungen des Wissenschaftsrats an. Gefördert werden sollen:

Labor für gepulste, sehr hohe Magnetfelder in Rossendorf und am IFW (HLD)
Forschungsflugzeug für Atmossphärenforschung und Erdbeobachtung (HALO) der DLR
TESLA Freie Elektronen Röntgenlaser (TESLA X-FEL) am DESY
Beschleunigeranlage zur Erzeugung energetischer Ionenstrahlung hoher Intensität und Qualität am GSI, die zu einem Physikzentrum ausgebaut werden soll

Auch der Supraleitender Elektron-Positron Linearcollider von TESLA, soll gefördert werden, allerdings muß hier die Standortfrage noch geklärt werden.
Vorerst nicht gefördert werden sollen dagegen:

Freie Elektronen Laser für weiche Röntgenstrahlung (Soft X-ray FEL) bei Bessy
Hochfeldmagnetanlage für Strukturuntersuchungen mit Neutronen am HMI
Europäische Spallations-Neutronenquelle (ESS)
Europäisches eisbrechendes Forschungsbohrschiff (Aurora Borealis) des Alfred-Wegner Instituts

:: Peter 14:04 :: link :: (0) comments ::
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:: 6.2.03 ::
Ultrakleines Internet
Ist das Internet eine Ultarkleine Welt? Nach der Theorie der zufälligen Netzwerke ist das Internet eine kleine Welt. Man kommt mit wenigen Klicks von einer beliebigen Seite zu jeder anderen Seite. Nun haben israelische Physiker herausgefunden, daß skalenfreie Netzwerke wie das Internet noch viel kleiner sind. Das macht sich insbesondere dann bemerkbar, wenn das Internet immer größer wird. (Phys. Rev. Lett. 90 (2003) 058701)

:: Peter 14:14 :: link :: (0) comments ::
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Mathematik Weblog
Nun gibt es auch die Mathematischen Kleinigkeiten. Diese sind im Gegensatz zu den Astronomischen Kleinigkeiten und den Physikalischen Kleinigkeiten ein offener Blog.

:: Peter 11:58 :: link :: (0) comments ::
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:: 5.2.03 ::
Superscharfe Bilder von Teleskopen auf der Erde
Astronomen von der Steward Universität Arizona und dem italienischen Osservatorio Astrofisico di Arcetri in Florenz haben zum ersten mal einen adaptiven zweiten Spiegel in ein Spiegeltelekop eingebaut. Durch diese neue Technik ist es möglich, atmosphärischen Störungen fast vollständig zu korregieren. Erste Bilder mit der neuen Technik zeigen gestochen scharfe Bilder von Mehrfachsternsystemen. Durch diese Weiterentwicklung der adaptiven Optiken für erdgebundene Teleskope ergeben sich aufregende Möglichkeiten, wie zum Beispiel die direkte Suche nach Planeten und Staubscheiben von nahen Sternen.

:: Peter 17:55 :: link :: (0) comments ::
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Astronomische Kleinigkeiten
Ein neuer Weblog über astronomische Themen: Astronomische Kleinigkeiten. Die Physikalischen Kleinigkeiten sagen: Allerschärfstes Willkommen!

:: Peter 12:23 :: link :: (0) comments ::
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:: 4.2.03 ::
Rekord für Permanentmagnete
Japanische Forscher haben einen Permanentmagneten mit einem Magnetfeld von 17 Tesla hergestellt. Der Permamentmagnet besteht aus dem Hochtemperatursupraleiter YBCO und muss auf 29 K gekühlt werden. Bisher wurde das Magnetfeld, das von dem Supraleiter eingefangenen werden kann, durch die mechanische Stabilität begrenzt. Durch das Auffüllen der Löcher, Risse und Poren in dem sonst spröden Supraleiter mit einem Kunstharz wurde die Stabilität so erhöht, daß derzeit nur die Höhe des Magnetfeldes, das zum Magnetisieren benötigt wird, die Grenze darstellt. (Nature 421 (2003) 517)

:: Peter 14:02 :: link :: (0) comments ::
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:: 3.2.03 ::
Ab sofort gibt es von den Physikalischen Kleinigkeiten einen neuen besseren rss-feed: rss-feed. Der alte rss-feed über voidstar bleibt weiter bestehen.
Hier eine kurze Zusammenfassung, was an RSS praktisch ist.

:: Peter 18:48 :: link :: (0) comments ::
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Physik des Steinewerfens
Steine über das Wasser hüpfen lassen macht Spaß. Für einen Physiker macht es dann auch noch Spaß, sich zu überlegen, was alles dabei passiert. Ein französischer Physiker hat das ausführlich gemacht. (American J. Phys. 71 (2003) 150)

:: Peter 15:45 :: link :: (0) comments ::
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Physik in der Schule
Eine schöne Seite über die Physik der Flüssigkeiten und Gase, hervorgegangen aus der 2. physikalischen Nacht des Gymnasiums St. Ursula in Aachen. Hier ist auch eine Physik-Quiz zu finden.
St. Ursula, privates Gymnasium für Mädchen, Aachen

:: Peter 13:38 :: link :: (0) comments ::
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:: 1.2.03 ::
Keine wissenschaftliche oder technische Errungenschaft ist es wert, daß dafür Menschen sterben.

:: Peter 23:00 :: link :: (0) comments ::
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:: 31.1.03 ::
Tropfenlinse mit variabler Brennweite
Eine Wassertropfen, in dem Kaliumsulfat zur Verbesserung der elektrischen Leitfähigkeit gelöst ist, wurde von Forschern an den Bell Laboratories benutzt um eine optische Linse mit einer variablen Brennweite zu bauen. Durch Anlegen einer elektrischen Spannung konnten sie die Brennweite des Mikrolinse um fast 20% erhöhen. (Appl. Phys. Lett. 82 (2003) 316)

:: Peter 18:09 :: link :: (0) comments ::
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Röntgenstrahlen und Gammastrahlen aus Blitzen
Amerikanische Blitzforscher haben festgestellt, daß in Blitzen hochenergetische Strahlung entsteht. Sie mussten dabei die Blitze überreden, in der Nähe des Detektors einzuschlagen. Dazu haben sie Raketen während der Gewitter in die Luft geschossen, die mit einem Kupferdraht mit der Erde verbunden waren. In 31 von 37 Blitzen haben sie die Strahlung gemessen. (Science 299 (2003) 694)

:: Peter 17:19 :: link :: (0) comments ::
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Heißer Planet bei Sternendurchgang entdeckt
Zum ersten mal ist es gelungen, einen extrasolaren Planeten durch die geringfügige Verdunkelung zu entdecken, die er beim Durchgang vor seinem Zentralstern erzeugt. Zwar hat man eine solche Verdunkelung schon bei einem anderen extrasolaren Planeten beobachtet, der war aber schon vorher bekannt. Der neu entdeckte Planet hat auch noch andere bemerkenswerte Eigenschaften. Der etwa jupitergroße Planet hat eine Umlaufdauer von nur 1,2 Tagen, und die Entfernung zu seinem Mutterstern ist 20 mal kleiner als die Entfernung Merkur - Sonne. Dadurch ist seine Oberfläche wahrscheinlich etwa 1600°C heiß. (Nature 421 (2003) 507)

:: Peter 16:41 :: link :: (0) comments ::
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:: 30.1.03 ::
Zitternde Quasikristalle
Quasikristalle sind Kristalle, die Symmetrien aufweisen und wo die Atome regelmäßig angeordnet sind, ohne dabei ein periodisches Gitter zu bilden. Das finden Mathematiker schön und Physiker freuen sich, daß sie ein Studienobjekt haben, an dem sie alte Begriffsbildungen, die oft von der Periodiodizität des Gitters abhängen, erweitern können. Eine solche Erweiterung sind die Gitterschwingungen in Quasikristallen. Physikern aus Japan und den USA ist es nun gelungen mittels dem Anularem DunkelFeld-Rasterelektronenmikroskop gelungen die speziell in Quasikristallen zu findenden Gitterschwingen (Phasonen) zu untersuchen. (Nature 421 (2003) 347)

:: Peter 18:48 :: link :: (0) comments ::
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:: 29.1.03 ::
Photonische Kristalle auf Schmetterlingsflügeln
Belgische und ungarische Forscher haben untersucht, wieso manche Schmetterlinge bunt schillern und nahe Verwandte, die in kälteren Regionen wohnen, dagegen nur einfach braun sind. Die Antwort ist aktuelle Physik: Bei den bunten Arten bilden die Schmetterlingsflügel photonische Kristalle, bei den braunen jedoch nicht, weshalb ihre Flügeltemperatur höher ist. (L. P. Biro et al. Phys. Rev. E (2003))
Papilio ulysses

:: Peter 17:40 :: link :: (0) comments ::
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Chemische Reaktionen unter Kontrolle
Experimentalphysikerinnen/Experimentalphysikern und theoretischen Chemikerinnen/Chemikern der Freien Universität Berlin ist es gelungen, mit kurzen Laserpulsen eine chemische Reaktion/Ionisation optimal zu steuern, um daraus den genauen Ablauf der Vorgänge in dem verwendeten Molekül (das organo-metallische CpMn(Co)3, Cp=Cyclopentadienyl) zu entziffern. Der Clou bei der Sache ist ein (adaptiver) Lern-Algorithmus, der die Laserpulse so verändert, dass die Ausbeute der Reaktion optimal ist. Aus dieser optimalen Puls-Folge konnten dann die Theoretikerinnen/Theoretiker auf die einzelnen Mechanismen der Reaktion schließen.
Die Steuerung chemischer Reaktionen ist sehr schön auf den Seiten der AG Gerber (Uni-Würzburg) beschrieben.(Science 299 (2003) 536)

:: Peter 13:02 :: link :: (0) comments ::
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:: 28.1.03 ::
Physik-Didaktik
Die Hochschuldidaktik wird zunehmend als wichtig erkannt. Dies sieht man zum Beispiel an der neuen Zeitschrift Physik und Didaktik in Schule und Hochschule, die die physikdidaktikische Tradition von Physik in der Schule fortsetzt. "Mit der Zeitschrift wird das Ziel verfolgt, die Fortschritte der Fachdidaktik Physik zu dokumentieren und Neues zur Diskussion zu stellen." Sonst gibt es bisher nur wenige Zeitschriften für Hochschuldidaktik. (Andrea's Weblog)

:: Peter 11:31 :: link :: (0) comments ::
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:: 27.1.03 ::
Krach in der Sonnenatmosphäre
Göttinger Astronomen haben in der Sonnenatmosphäre (Chromosphäre) zum ersten mal die kurzperiodigen Schallwellen nachgewiesen, die durch turbulente Gasströmungen in der Photosphäre ("Sonnenoberfläche") erzeugt werden. (Astronomy & Astrophysics 395 (2002) L51)
Bild von der Sonne

:: Peter 15:45 :: link :: (0) comments ::
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:: 24.1.03 ::
Neuer Hinweis auf dunkle Materie
In einer theoretischen Arbeit haben ein israelischer und ein amerikanischer Forscher indirekte Hinweise auf einen Halo aus dunkler Materie um zwei Quasare aus der Frühzeit des Universums gefunden. ( Nature 421 (2003) 341)

:: Peter 18:00 :: link :: (0) comments ::
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Stifterverband gegen Kürzungen
Auch der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft findet, daß die Nullrunde für die Forschung inakzeptabel ist. Der Stifterverband ist eine Einrichtung der deutschen Industrie, die Initiativen fördert, "die exemplarisch dazu beitragen, in einem bürokratisierten Wissenschaftssystem neue Freiräume und zukunftsfähige Strukturen zu schaffen". Ein aktuelles Aktionsprogramm ist zum Beispiel Neues Aktionsprogramm 2003: Neue Wege in der Lehrerausbildung.

:: Peter 16:53 :: link :: (0) comments ::
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:: 23.1.03 ::
Gefährliche Internetseite
Mit dieser Homepage aus einem Hobby-Labor könnte ich Stunden verbringen... Auf diesen Seiten finden sich viele Bauanleitungen und Experimente zur HF-Technik, Elektrotechnik, Physik und Hochspannungen, sowie zur etwas "exotischen" Theorien. Auch die Glühbirne in der Mikrowelle ist hier nochmal ausführlich - mit Movies - bearbeitet.
Autsch

:: Peter 13:05 :: link :: (0) comments ::
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:: 22.1.03 ::
Stickstoff-Fußbälle
Fullerene (einer Modifikation des Kohlenstoff mit kugelförmigen Molekülen) haben seit ihrer Entdeckung für viel Forschungsaktivität gesorgt. Nun wollen brasilianische Forscher stabile Kohlenstoff-Kugelmoleküle gefunden haben, die kleiner als die bisher gefundenen sind und bei denen ein Teil der Kohlenstoffatome durch Stickstoff ersetzt ist. ( Phys. Rev. Lett. 90 (2003) 015501)
Buckminster-Fulleren

:: Peter 16:12 :: link :: (0) comments ::
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:: 21.1.03 ::
Unmengen an Vorlesungs-Skripte
Unmengen an Vorlesungsskripten und ähnlichem findet man hier. Vom Inflationären Kosmos bis zur Strömungslehre. (de.sci.physik)

:: Peter 18:24 :: link :: (0) comments ::
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Vorwärts fliegen - rückwärts strahlen
Theoretische Physiker am MIT haben ausgerechnet, daß in Photonischen Kristallen die Cherenkov-Strahlung, anders als sonst, entgegen der Flugrichtung der sie erzeugenden Elektronen gerichtet ist. Ausserdem gibt es für die Erzeugung der Cherenkov-Strahlen hier keine Mindestgeschwindigkeit der Elektronen. Bleibt für die Experimentalphysiker. daß zu verifizieren (oder zu falsifizieren). (Science 299 (2003) 368)

:: Peter 14:53 :: link :: (0) comments ::
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:: 20.1.03 ::
Neutron oder nicht Neutron
Neutronen sind in der Festkörperphysik und Materialwissenschaft ein wichtiges Untersuchungsmittel. Deshalb ist es alles andere als erfreulich, daß in München der Hick-Hack um die neue Neutronenquelle fröhlich weitergeht. (Telepolis)

:: Peter 17:07 :: link :: (0) comments ::
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Innovative Grundpraktika
In der Physikausbildung an deutschen Hochschulen gibt es mittlerweile einige sehr schöne Beispiele, wie man das Physikalische Grundpraktikum besser machen kann als bisher. Hier drei Beispiele (Liste ist sicher nicht vollständig):

Mediziner Praktikum Uni Düsseldorf
Projektpraktikum Uni Erlangen-Nürnberg (mit vielen Versuchsbeschreibungen)
Projektlabor TU-Berlin (mit vielen Versuchsbeschreibungen)

:: Peter 16:04 :: link :: (0) comments ::
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Museum optischer Instrumente
Viele wunderschöne, alte optische Instrumente sind hier zu bewundern. Toll finde ich zum Beispiel das Spektroskop nach Kirchhoff und Bunsen. (Schockwellenreiter, Kellekind Bogenallee 11)

:: Peter 13:59 :: link :: (0) comments ::
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:: 18.1.03 ::
Mitarbeit erwünscht
Wikipedia, die freie online-Enzyklopädie. Hier die Physik-Seiten. Steht schon viel drin, aber es kann noch viel mehr dazu kommen, denn mitarbeiten kann jeder - ohne Anmeldung oder Registrierung.
Wikipedia, die freie Enzyklopedie

:: Peter 00:09 :: link :: (0) comments ::
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:: 17.1.03 ::
Physikgeschichte aus erster Hand
21 Orginalarbeiten herausragender Forscher, die über ihre Entdeckungen in Nature berichtet haben. Von der Entdeckung der X-Strahlen bis zur Quantenteleportation.

:: Peter 23:52 :: link :: (0) comments ::
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Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine Oberfläche hergestellt, die im Normalzustand hydrophil (wasserliebend) ist, bei Anlegen eines kleinen elektrischen Feldes jedoch hydrophob (wasserabstoßend) wird. Die Oberfläche besteht aus regelmäßig angeordneten organischen Molekülen auf einer Goldoberfläche. Dieses Umschalten zwischen wasseranziehend und wasserabstoßend verspricht natürlich etliche Anwendungen. ( Science 299 (2003) 371 )

:: Peter 13:21 :: link :: (0) comments ::
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:: 16.1.03 ::
Gravitation doch nicht so schnell ???
Vor kurzem berichteten zwei amerikanischen Wissenschaftlern auf einer Tagung, daß sie aus der von ihnen gemessenen Ablenkung von Radiowellen in Jupiters Gravitationsfeld die Geschwindigkeit der Gravitation ausgerechnet haben. Eine Reihe von Theoretikern ziehen jetzt die Richtigkeit dieser Rechnungen in Zweifel. "Das ist kompletter Unsinn", "Wunderschönes Experiment, hat aber nichts mit der Geschwindigkeit der Gravitation zu tun".... (Nature 421 (2003) 198)

:: Peter 11:45 :: link :: (0) comments ::
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:: 15.1.03 ::
Neues von Braunen Zwergen
Astronomen des Astrophysikalischen Institut Potsdam und der Hamburger Sternwarte haben einen neuer Brauner Zwerg gefunden, der nur 12 Lichtjahre entfernt ist. (astro-ph/0212487, R.-D. Scholz et al., Astronomy & Astrophysics (2003))
Constellation Indus (Uranographia by J. E. Bode, 1801

:: Peter 13:54 :: link :: (0) comments ::
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Forum on Nanoscience and Nanotechnology An der Ludwig-Maximilians-Universität München findet morgen und übermorgen ein Forum zu Nanowissenschaften und Nanotechnologie statt. Es werden 14 Vorträge - nicht nur für Fachleute - gehalten. Die Themen reichen von der Nanophysik bis zur Nanobiologie.
Das Forum kann über video stream live mitverfolgt werden.

:: Peter 11:20 :: link :: (0) comments ::
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:: 14.1.03 ::
Bastler-Tipps
Viele Anregungen für Elektronikbastler, auch mit vielen netten physikalischen Effekten. Besonders gefällt mir die Glühbirne in der Mikrowelle (selber ausprobieren auf eigene Gefahr!).(Andrea's Weblog)

:: Peter 14:17 :: link :: (0) comments ::
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Neues vom Neptun
Neptun hat einen Trojaner. Gemeint ist ein Asteroid, der auf der Bahn von Neptun diesem vorauseilt.
und
Drei weitere Neptun-Monde wurden entdeckt.
The moon temporarily designated S/2002 N1 is shown here in images from the Cerro Tololo Inter-American Observatory's 4-meter Blanco telescope.Neptun

:: Peter 13:50 :: link :: (0) comments ::
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Spritzende Tropfen
Wenn man einen Tropfen elektrisch auflädt, wird er ab einer bestimmten Ladung auseinander gerissen. Genauso umgekehrt, wenn ein Tropfen mit konstanter Ladung kleiner wird (der Tropfen verdampft) passiert das auch. Und jetzt, vor langer Zeit von Lord Rayleigh vorhergesagt und jetzt in Ilmenau beobachtet: Wenn der Tropfen etwas schneller verdampft, so daß er nicht gleich auseinander fliegt, schießt ein dünner Strahl aus den Spitzen des langzogenen Tropfens. (Nature 421 (2003) 128)

:: Peter 13:26 :: link :: (0) comments ::
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Schlittschuhläufer aufgepasst!
Wie jeder "weiß", funktioniert das Schlittschuhlaufen dadurch, daß der Druck der Kufen das Eis schmelzen läßt und so einen Wasserfilm zwischen Kufen und Eis erzeugt. Man kann die Gefrierpunktserniedrigung auch einfach ausrechen. Heraus kommen für normale Menschen auf normalen Schlittschuhen aber nur einige wenige Grad Celsius. In den letzten Tagen war es manchmal viel kälter und trotzdem konnte man gut Schlittschuhlaufen....????
Die Erklärung ist Gegenstand aktueller Forschung: Oberflächenschmelzen von Eis. (de.sci.physik, Phys. Rev. Lett. 82 (1999) 2516, Phil.Trans.R.Soc.Lond.A 357 (1999) 3403, Am. J. Phys. 63 (1995) 888)

:: Peter 00:02 :: link :: (0) comments ::
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