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[:: Archiv ::] :: Nach Datum geordnet :: |
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:: 10.7.03 ::
299 Millionen 299 Millionen Euro erhielt die Physik-Forschung in Deutschland in den Jahren 1999 - 2001 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Diese und andere Zahlen enthält die Statistik zur Mittelbewilligung, die die DFG jetzt heraus gegeben hat. Z.B. sank die Anzahl der Bewilligungen in den Naturwissenschaften auf nur noch etwa 50 %. [Forschungspolitik]
:: Peter 17:41 :: link ::
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Windschatten Eine kurze Betrachtung zu Windschatten beim Radfahren und beim Marathon gibt es hier. [Alltagsphysik]
:: Peter 17:24 :: link ::
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:: 5.7.03 ::
Blitze ohne Donner
Seit gar nicht so langer Zeit weiß man, daß es über den Wolken bei Gewittern Leuchterscheinungen gibt. Sie sind ziemlich dunkel, werden anscheinend meist von normalen Blitzen erzeugt bzw. begleitet und gehen hoch bis in die Stratosphäre. Man kennt blaue Jets, Sprites und sogenannte Elfen. Nun ist taiwanesischen Forschern die Beobachtung von gigantischen Jets gelungen, die mit keinem normalen Blitz verbunden sind und mit starker langwelliger Radiostrahlung verbunden ist. Letzteres zeigt, daß ein großer elektrischer Strom fließt. Die Folgen sind für die ganze Erde wichtig: durch diesen Strom wird die Hochatmosphäre aufgeladen und es werden viele chemische Reaktionen angestoßen; z.B. auch die Erzeugung von Ozon. (Nature 423 (2003) 974 ) [Geophysik]
:: Peter 23:16 :: link ::
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Nanomauern
Die Schalen von Muscheln sind aus der Sichtweise der Materialwissenschaft erstaunlich. Sie sind hart und trotzdem sehr stabil. Zudem sind Schalen vergleichsweise dünn. Der Trick liegt im mikroskopischen Aufbau. Plättchen aus Kalziumcarbonat (Kalk) werden mit einem Mörtel aus Proteinen zusammengehalten. Aus dem gleichen Grund sind Knochen hart, aber nicht spröde. Schön wäre es, könnte man solche Strukturen auch künstlich herstellen. Ein Schritt in diese Richtung ist nun gelungen. Aus winzigen Plättchen des Minerals Montmorillonit konnten dünne, freitragende Schichten erzeugt werden, die durch ein Polymer zusammengehalten werden. Nur schnell geht das derzeit noch nicht, da die Mauer - wie jede Mauer - Schicht für Schicht gebaut wird. Aber es ist ja erst die erste Nanomauer.(Nature Mater. 2(2003 ) 413) [Nano ...]
:: Peter 23:15 :: link ::
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:: 30.6.03 ::
Nächster Update Den Nächsten Update gibt es wahrscheinlich erst nächsten Samstag - oder früher, da Peter in der Zwischenzeit zwangsweise internetlos ist.
:: Peter 00:41 :: link ::
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:: 29.6.03 ::
Des Rätsels Lösung Die Auflösung des Osterrätsels des Tagesspiegels, wo diesmal viele Naturwissenschaftler gesucht waren:
1) Louis Daguerre 2) William Turner 3) Die Brüder Lumiere 4) Caspar David Friedrich 5) Thomas Alva Edison 6) Carl Freiherr Auer von Welsbach 7) Andre Marie Ampere 8) Luigi Galvani 9) Tizian 10) Albrecht von Graefe Auffällig ist, daß diesmal relativ wenige Lösungen eingesandt wurden. Die Interpretation dieser Tatsache bleibt jedem selbst überlassen. [Sonstiges]
:: Peter 15:24 :: link ::
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:: 27.6.03 ::
Außerirdische an Schulen In der neuen Reihe "Schulinformation Raumfahrt" wird, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, Grundschülern der dritten und vierten Klasse naturwissenschaftliche Fragen anhand des Beispiels der Welraumfahrt nahe gebracht. In den Unterrichtsunterlagen, die als Fotokopiervorlagen konzipiert sind, führen Albert, Marie und das außerirdische Wesen Evutatis die Schülerinnen und Schüler in acht Kapiteln in die Geheimnisse des Weltalls und seiner Eroberung ein.
 [Physik in Schule und Hochschule]
:: Peter 23:28 :: link ::
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Relativitätstheorie endlich verständlich Das Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte hat von der Kulturstiftung des Bundes den Zuschlag für ein Wissenschaftsfestival zum Anlaß des hundertsten Geburtstages der Relativitätstheorie im Jahr 2005 bekommen. Ziel soll es vor allem sein, das schwierige Thema Relativitätstheorie für eine breite Öffentlichkeit verständlich zu machen (Anm.: Link soll ab 26.6. funktionieren). Das Jahr 2005, in dem das hundertjährige Jubiläum von Einsteins Relativitätstheorie und sein 50. Todestag begangen werden, wurde von der UNESCO zum Jahr der Physik erklärt und gibt weltweit Anlaß zu vielfältigen Aktivitäten. [Wissenschaftsgeschichte]
:: Peter 01:35 :: link ::
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Max Planck in Berlin Am Dienstagabend wurde das Berliner Büro der Max-Planck-Gesellschaft eröffnet. Der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Professor Peter Gruss, nutzte die Gelegenheit, um die Politiker zu ermahnen, Finanzierungszusagen zu machen, die über mehrere Jahre bestand haben. [Forschungspolitik]
:: Peter 01:03 :: link ::
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:: 25.6.03 ::
Supermann Im Spiegel-online steht ein Bericht über die Möglichkeiten, die Comics in der Physikdidaktik bieten (wir berichteten). Aber auch in Deutschland gibt es schöne Ansätze dazu. [Physik in Schule und Hochschule]
:: Peter 14:42 :: link ::
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Historische Veröffentlichungen Viele klassische Veröffentlichungen aus der Chemie und damit - naturgemäß - auch viele aus der Physik gibt es bei Carmen Giunta. (via: Das Kollektiv) [Wissenschaftsgeschichte]
:: Peter 12:22 :: link ::
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Ungeeichte Thermometer Normalerweise muß man Thermometer eichen (bzw. kalibrieren). D. h. ein unbekanntes Thermometer mit einem Thermometer vergleichen, von dem man weiß, daß es die Temperatur richtig anzeigt. Eine neues, sehr genaues Thermometer, bei dem das nicht nötig ist und das zudem von Temperaturen ganz dicht am absoluten Nullpunkt bis normaler Zimmertemperatur funktioniert, haben Forscher aus Yale entwickelt. Sie schicken dabei einen Strom durch zwei Aluminiumschichten, zwischen denen sich eine Aluminiumoxidschicht befindet. Der Strom durch die Schichten rauscht auf charakteristische Art und Weise. Aus der Messung des Rauschens und der Spannung, die notwenig ist, um den Strom fließ zu lassen, kann man direkt - ohne Eichung - die Temperatur ausrechnen. (Science 300 (2003) 1929) [Geräte, Neuentwicklungen]
:: Peter 00:14 :: link ::
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:: 20.6.03 ::
Warum ist das Meerwasser so salzig? Warum ist Meerwasser so salzig? Man kann es sich zwar denken, aber nett beschrieben ist es hier: Aha! [Geophysik]
:: Peter 23:24 :: link ::
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Physik im Kaufhaus, in der Kneipe und im Kino In Dresden hat heute das Vorprogramm zur Dresdner Wissenschaftswoche "Tanz der Elemente" begonnen. Es wird Verblüffendes zwischen "Wühltisch und Kassentheke" präsentiert, unter dem Motto "Physik in der Kneipe" werden am 21. und 22. Juni in Lokalen der Innenstadt "Rezeptkarten" mit physikalischen Spielereien verteilt und mit "Matrix" und "Matrix Reloaded" startet die Filmreihe, die im Rahmen des Wissenschaftsfestivals gezeigt wird. [Sonstiges]
:: Peter 23:14 :: link ::
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:: 19.6.03 ::
Rauchringe im Plasma Ein Plasma ist in der Physik ein ionisiertes Gas. Besonders schwierig, aber auch besonders interessant, sind Effekte im Plasma mit angelegten Magnetfeld. Ein solcher Effekt ist die Erzeugung von sogenannten Spheromaks. Das sind Strukturen im Plasma, die oberflächlich gesehen wie Rauchringe aussehen, in denen man aber auch vielleicht Kernfusion zur Energiegewinnung betreiben könnte. Die Entstehung dieser Spheromaks konnte jetzt zum ersten mal direkt beobachtet werden. (Phys. Rev. Lett. 90 (2003) 215002)
 [Elektrizität, Magnetismus]
:: Peter 16:05 :: link ::
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:: 18.6.03 ::
Winzige Atome sehen Das Rastertunnelmikroskop kann Atome auf Oberflächen sehen. Die Atome im Inneren eines Kristalls kann man nur mit einem Elektronenmikroskop sehen. Schwierig sind dabei die kleinen Atome, wie Wasserstoff, Helium, Lithium,... Bei Lithium zum Beispiel war man sich sicher: Kann man nicht sehen. Jetzt konnten jedoch Forscher des Lawrence Berkeley National Laboratory eine Methode entwickeln, wie sie mit ihren Elektronenmikroskopen dennoch Lithium-Atome sichtbar machen kann. Sie haben es zuerst an LiCoO2 gemacht, das in Lithium-Akkus zu finden ist. Zwar muß man am Anfang schon in etwa wissen, wo das Lithium-Atom sitzt. Aber dann kann man aus den unscharfen Rohdaten das Bild rekonstruieren. (Nature Materials (2003)) [Chemische Physik]
:: Peter 19:17 :: link ::
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:: 17.6.03 ::
Bunte Rastertunnelmikroskope Mit dem Rastertunnelmikroskop kann man sehr schön, und auch vergleichsweise einfach (1. Preis bei Jugend Forscht), Atome auf Oberflächen sichtbar machen. Wenn zwei Atome auf der Oberfläche dicht beieinander liegen, ist es oft sehr schwierig, die beiden gut zu trennen. Eine neue Methode, zwei Atome mit kleinem Abstand zu trennen, haben Forscher aus Colorado entwickelt. Sie benutzen statt der herkömmlichen Metallspitzen zum Abtasten der Oberflächen Spitzen aus einem Halbleiter. Sie können dadurch geringfügige Unterschiede in der Bindung der Atome an die Unterlage erkennen, indem sie verschiedene Spannungen an die Spitze anlegen. Je nach Spannung sind dann mal die einen, mal die anderen Atome sichtbar.(Phys. Rev. Lett. 90 (2003) 166101)
Siliziumoberfläche [Chemische Physik]
:: Peter 18:55 :: link ::
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:: 16.6.03 ::
100 Millionen Weltraum-Bilder Seit acht Jahren findet man auf der Internet-Seite "Astronomy Picture of the Day (APOD)" jeden Tag ein schönes Bild aus den Tiefen des Weltalls. Dadurch sind im Laufe der Jahre über 100 Millionen Bilder zusammengekommen, die über die APOD zu erreichen waren. Die NASA hat kräftig mitgeholfen, aber gemacht haben die Seiten zwei Astronomen der Michigan Technological University. [Astronomie und Astrophysik]
:: Peter 11:40 :: link ::
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